Musikhandys nehmen MP3-Playern Marktanteile ab

Immer häufiger sieht man (vor allen in öffentlichen Verkehrsmitteln) junge Leute, für die das Handy ein Multifunktionsgerät ist, mit dem telefoniert wird, Fotos erstellt werden und auch Musik gehört wird.

Während man früher das Handy in der einen Tasche hatte und die Digicam und den MP3-Player in der anderen Tasche, reicht heute ein leistungsfähiges Multimedia –Handy, das alle drei Aufgabe auf einmal erfüllen kann. Darüber hinaus kann man mit diesen Wunderwerken der Technik auch noch im Internet surfen, seinen Status bei Facebook updaten und seinen Followern auf Twitter eine neue Nachricht senden. Am stärksten aber dürften die Anbieter von MP3-Playern unter der Entwicklung leiden.

Warum sollte man auch viele verschienen Geräte mit sich herumschleppen, wenn ein Gerät alles kann. Selbst Apple, die mit dem iPod so etwas wie den Standard bei den MP3-Playern setzen konnten, müssen Absatzeinbußen hinnehmen. Weil man das iPhone aber zum Glück im eigenen Haus als Konkurrenten hat, kann Apple mit dieser Entwicklung freilich noch am besten Leben. Apple hat darüber hinaus auch noch den Vorteil, dass man die Nutzer auch noch an den iTunes-Store bindet, so dass man auch noch am Absatz der Musik mitverdienen kann und nicht nur ein bloßer Hardwarehersteller ist. Auf diese Weise hat Apple Zugriff auf Erlösströme wie kein zweiter Player in der Branche.

Auf der einen Seite ist man der einziger Anbieter von MP3-Playern, der nicht unter dem Trend hin zu Multimediahandys leidet und man verdient auch noch an der Musik. Aber auch die anderen Handyhersteller wie Nokia, Sony Ericsson und Samsung knabbern an den Marktanteilen der Anbieter von MP3-Wiedergabegeräten. Die Spezialisten dürften es in Zukunft daher sehr schwer haben.

Januar 25th, 2010 by tobias | Filed under Allgemein

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